Nach 3 Monaten Arbeit als Circustherapeut in einer psychiatrischen und psychosomatischen Einrichtung - Zeit für eine Standortbestimmung!

Circus als Therapie

Circus als Therapie soll mit Hilfe von circensischen Requisiten (Jonglierrequisiten, Equibrilistik, etc.) und speziellen auf psychisch beeinträchtigte Patienten circuspädagogischen Spielen zur Heilung beitragen.

Es ist eine Art niederschwelliges wöchentliches Circustraining mit dem Schwerpunkt Jonglage, Gleichgewicht und sozial-interaktiven und selbstentdeckenden Spielen.

Dabei wird die Achtsamkeit und Wahrnehmungsfähigkeit gestärkt, Gefühle angeregt, eine Stärkung des positiven Körper- und Selbstbilds erreicht und neben der Förderung einer positiven Beziehungsgestaltung und einer aktiven Gruppenbildung das eigene kreative Potential geweckt.


Besonders Patienten mit affektiven Störungen, Beziehungsstörungen und neurotische Störungen profitieren von diesem Angebot. Für Patienten mit sozialen Phobien und starker Orientierung an der Krankheit kann die Circustherapie Expositions-Charakter haben.

Circus als ressourcenorientierte Therapie reiht sich als jüngstes Kind in die Palette der kreativtherapeutischen Maßnahmen ein.